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Börsenlexikon
 
 

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"A"

Abwertung einer Währung

Eine Abwertung einer Währung liegt vor, wenn sich ihr Aussenwert verschlechtert. Bei Preisnotierung der Wechselkurse (wie sie in der Schweiz üblich ist) bedeutet eine Abwertung des SFR gegenüber einer Auslandswährung, dass der Wechselkurs steigt. (siehe auch Aufwertung einer Währung, Wechselkurs)

Agio

siehe Prämie

Aktie

Teilhaberpapier, das dem Eigentümer ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft. An schweizer Börsen werden Stamm- und Vorzugsaktien gehandelt. Man unterscheidet zwischen sogenannten Namen und Inhaberaktien.

Aktienanalyse

Die Aktienanalyse hat die Bewertung von Aktien zum Ziel, sie dient als Informationsgrundlage für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien. Die wichtigsten Analysemethoden sind die traditionelle Fundamentalanalyse, die Bewertung im Portfoliokontext und die technische Analyse.

Aktienfonds

Fonds, die ihre Mittel hauptsächlich in Aktien anlegen. Grundsätzlich können Aktienfonds alle Aktien erwerben, die an den amtlichen Börsen, am geregelten Markt oder an anderen organisierten Märkten des In- und Auslands gehandelt werden. Einschränkungen bzw. Spezialisierungen auf bestimmte Aktienmarktsegmente oder -gruppen (zum Beispiel Branchenfonds) ergeben sich aus den jeweiligen Anlagegrundsätzen.

Aktiengesellschaft

Unternehmen, dessen Grundkapital aus Aktien besteht (hinter dem Namen steht der Zusatz AG). Bei der Rechtsform einer Aktiengesellschaft haften die Aktionäre nur mit ihrer Einlage, dem Nennwert ihrer Aktie.

Aktienindex

Eine Kennzahl, die die Entwicklung eines aus unterschiedlichen - meist gewichteten - Aktien bestehenden Portfolios wiedergibt. Unterschieden werden Aktienkursindizes, sie geben die reine Kursentwicklung des abgebildeten Aktienkorbes an, und Aktienperformanceindizes, die zur Bestimmung der Wertentwicklung des abgebildeten Aktienkorbes herangezogen werden und daher dividenden- und bezugsrechtsbereinigt sind.

Aktienmarkt

Allgemeine Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der Aktienhandel findet börslich (Kassamarkt) oder ausserbörslich (Telefonhandel und SOFFEX-Handel) statt. Der börsliche Kassamarkt in der Schweiz teilt sich in drei Marktsegmente: Vorbörse, eigentliche Börse und Nachbörse.

Aktives Portfoliomanagement

Bei aktivem Portfoliomanagement wird versucht, ein Portfolio so zusammenzustellen, dass eine bessere Performance als ein adäquater Vergleichsmassstab (Benchmarkportfolio) erzielt wird. Die Anlagestrategie basiert dabei in der Regel auf einer Analyse und Prognose der Wertpapierkurse (Aktien- und Rentenwerte) und der Wertpapiermarktentwicklung.

Am Geld

Der Ausübungspreis des Optionsscheines entspricht dem Kurs des Basiswertes.

Amerikanische Option

Option, die jederzeit während der Laufzeit ausgeübt werden kann.

Anlagegrenzen

Höchstgrenzen für die Anlage der Fondsmittel in einem Wertpapier bzw. einer Anlagegattung (zum Beispiel einzelne Aktienwerte oder Kassenbestand). Damit wird dem Prinzip der Risikomischung Rechnung getragen.

Anteilschein

Ein Fondsanteilschein ist ein verbriefter anteiliger Anspruch des Anlegers gegenüber der Fondsleitung am Vermögen und Ertrag des jeweiligen Fonds.

Anteilswert

Summe der Vermögensgegenstände des jeweiligen Fonds dividiert durch die Anzahl aller emittierten Fondsanteile.

Arbitrage

Das Ausnutzen von temporären Preisdifferenzen gleicher oder eng verwandter Wertpapiere an unterschiedlichen Börsenplätzen und/oder zu unterschiedlichen Zeiten. Dies geschieht durch den gleichzeitigen Kauf des Wertpapiers zu dem niedrigeren Preis und Verkauf zu dem höheren Preis, so dass ein risikoloser Gewinn resultiert. Arbitrage führt zur Angleichung von Preisen. Vollkommen effiziente Märkte sind arbitragefrei, d.h. sie bieten keine Möglichkeit der Arbitrage.

Ask

Verkaufsgebot, d.h. das Gebot, ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu verkaufen

Asset Allocation

Asset Allocation bezeichnet die Aufteilung eines Anlagevermögens auf verschiedene Vermögensgattungen bzw. -sektoren. Als Vermögensgattungen lassen sich Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, usw. unterscheiden. Als Sektoren können beispielsweise bei Aktien die verschiedenen Branchen genannt werden. Die Auswahl des einzelnen Titels innerhalb einer Assetklasse bzw. eines Sektors wird normalerweise nicht zum Asset Allocation-Prozess hinzugerechnet.

Asset Class

Vermögenskategorie bzw. -gattung. Unter einer Asset Class wird eine weit definierte Kategorie finanzieller Aktiva verstanden, wie zum Beispiel Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Immobilien. (siehe auch Asset Allocation)

Asset Management

Vermögensverwaltung

At the money

siehe Am Geld

ATX

Der Austrian Traded Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der von der Österreichischen Termin- und Optionenbörse (ÖTOB) berechnet und veröffentlicht wird. Der ATX setzt sich aus bis zu 30 Fliesshandelswerten der Wiener Börse zusammen. Die Werte des ATX beinhalten etwa 80% der Börsenkapitalisierung aller an der Wiener Börse gehandelten Aktien. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des ATX. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung lassen den Indexwert unverändert.

Aufgeld

siehe Prämie

Aufwertung einer Währung

Eine Aufwertung einer Währung liegt vor, wenn sich ihr Aussenwert verbessert hat. Bei Preisnotierung der Wechselkurse (wie sie in der Schweiz üblich ist) bedeutet eine Aufwertung des SFR gegenüber einer Auslandswährung, dass der Wechselkurs gefallen ist. (siehe auch Abwertung einer Währung, Wechselkurs)

Aus dem Geld

Der Ausübungspreis des Optionsscheines liegt im Falle eines Calls über, beim Put unter dem Kurs des Basiswertes.

Ausgabeaufschlag

Aufschlag beim Kauf von Fondsanteilen auf den Anteilswert. Durch den Aufschlag sollen sämtliche mit der Ausgabe von Fondsanteilen verbundenen Kosten der Investmentgesellschaft abgedeckt werden.

Ausgabepreis

Anteilswert zuzüglich Ausgabeaufschlag. (siehe auch Ausgabeaufschlag)

Ausserbörslicher Handel

Direkte Abwicklung eines Wertpapiergeschäfts zwischen zwei Parteien ohne Einschaltung einer Börse. Für den Optionsscheinhandel bedeutet das, auch ausserhalb der Börsenzeiten von Kursbewegungen profitieren zu können. Beispielsweise die Optionsscheine der CITIBANK werden bis 22:00 Uhr gehandelt.

Ausübung

Wahrnehmung des im Optionsschein verbrieften Rechtes durch den Optionsscheininhaber.

Ausübungsfrist

Zeitspanne, innerhalb der das Optionsrecht ausgeübt werden kann. Nach dem Ablauf der Ausübungsfrist ist der Optionsschein wertlos.

Ausübungspreis

Preis, der bei der Ausübung des Optionsscheines für die Berechnung des Barausgleiches verwendet wird. Bei effektiver Lieferung handelt es sich um den Preis, zu dem der Basiswert bezogen (Call) bzw. verkauft (Put) werden kann. Der Ausübungspreis wird alternativ auch als Basiskurs, Basispreis, Bezugspreis, Exercise oder Strike Price bezeichnet.

Automatische Ausübung

Der Optionsscheininhaber erhält (falls dies in den Optionsscheinbedingungen des jeweiligen Emittenten vorgesehen ist) ohne eigenes Zutun vom Emittenten am Verfallsdatum den inneren Wert des Optionsscheines gutgeschrieben.

 

"B"
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Baisse

Länger anhaltender, starker Kursrückgang an der Börse (wird auch als Bear Market bezeichnet). (siehe auch Hausse)

Bandbreiten-Optionsschein

Optionsschein, bei dem der Besitzer für jeden Stichtag, zu dem sich der aktuelle Kurs des Basiswertes innerhalb einer bestimmten Bandbreite befindet, einen fest definierten Betrag erhält.

Barausgleich

Der Basiswert wird nicht effektiv an den Optionsscheininhaber geliefert, sondern er erhält die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem massgeblichen Kurs für das Basisinstrument. Der Barausgleich ist für den Optionsscheininhaber wesentlich bequemer als die effektive Lieferung, da er nicht den Kaufpreis für die vereinbarte Menge des Basiswertes zu entrichten braucht (Call) bzw. die vom Optionsscheinverkäufer zu liefernde Menge des Basiswertes nicht übernehmen muss (Put).

Basispreis

siehe Ausübungspreis

Basiswert

Finanzinstrument, auf das sich der Optionsschein bezieht (Underlying). Das können zum Beispiel Wechselkursrelationen (Währungen), Indizes, Aktien oder Anleihen sein.

Bear Market

siehe Baisse

Belegschaftsaktie

Immer mehr Aktiengesellschaften in der Schweiz verkaufen eigene Anteile zu einem deutlich günstigeren Preis an Ihre Mitarbeiter als an die Börse. Diese Massnahme bindet das Personal an die Firma und motiviert zu besseren Leistungen. In der Schweiz gibt es viele Belegschaftsaktionäre.

Benchmarkportfolio

Das Benchmarkportfolio ist das Vergleichsportfolio, mit dem die Performance eines individuell zusammengestellten Portfolios verglichen wird. Häufig werden hierfür Aktien- oder Rentenindizes herangezogen. (siehe auch Aktienindex)

Beta

Der Beta-Faktor gibt die prozentuale Veränderung eines Wertpapiers oder eines Portfolios in bezug auf das ein Marktportfolio, also auf Realisationen des systematischen Risikos, an. Ein "Beta  von 1,2" bedeutet beispielsweise, dass das betrachtete Wertpapier um 1,2% steigt, wenn der Marktindex um 1% steigt. Mathematisch ist der Beta-Faktor der Wert aus der Kovarianz des Wertpapiers mit dem (Markt)portfolio dividiert durch die Varianz des (Markt)portfolios. Da die Beta-Faktoren in der Regel mit Hilfe vergangener Daten ermittelt werden, kann die tatsächliche relative Veränderung des Wertpapiers zum Marktportfolio vom berechneten historischen Beta-Faktor abweichen.

Bezugspreis

siehe Ausübungspreis

Bezugsrecht

Wenn eine AG ihr Kapital erhöht, gibt sie neue Aktien aus. Die bisherigen Aktionäre erhalten dafür ein Bezugsrecht. Das können Sie ausüben oder verkaufen.

Bezugsverhältnis

Menge des Basiswertes, auf die sich ein Optionsschein bezieht. Das Bezugsverhältnis ist je nach Basiswert unterschiedlich. Optionsscheine auf den US-Dollar beziehen sich meist auf US$ 100. Bei SOFFEX-Optionen ist es meist 25.

Bid

siehe Geldkurs

Black Scholes Modell

Eines der bekanntesten mathematischen Rechenmodelle zur Ermittlung des Optionsscheinpreises.

Blue Chip

Angelsächsischer Begriff für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer besonders hohen Börsenkapitalisierung und einem dementsprechenden Marktgewicht.

Bonus

Zusätzliche Ausschüttung der AG an die Aktionäre neben der regulären Dividende. Grund für einen Bonus kann etwa ein Firmenjubiläum oder ein einmaliger Sondergewinn des Unternehmens sein.

Bonds

Angelsächsischer Begriff für festverzinsliche Wertpapiere bzw. Schuldverschreibungen.

Börse

Die Börse ist der Handelsplatz für vertretbare Güter. Je nach Handelsobjekt werden Wertpapierbörsen (Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren), Devisenbörsen (Handel mit Devisen) und Waren(termin)börsen unterschieden.

Börsencrash

Plötzlicher Börseneinbruch, der sich in drastischen Kursrückgängen auf breiter Front an den betroffenen Wertpapierbörsen ausdrückt und mit entsprechenden Verlusten der Anleger einhergeht. Aufgrund der hohen internationalen Kapitalmarktverflechtungen führt heutzutage ein Börsen-Crash an einer der bedeutenden Weltbörsen meist auch zu Börseneinbrüchen an anderen Weltbörsen (Dominoeffekt).

Börsenkapitalisierung

Börsenwert einer Aktiengesellschaft, d.h. Aktienkurs multipliziert Anzahl der emittierten Aktien.

Börsenplatz

Ort der Wertpapierbörse. Der wichtigste Börsenplatz ist New York Stock Exchange an der Wall Street. Danach folgen London und Tokio. In der Schweiz Zählen Zürich Genf und Basel zu den bekannten Plätzen. Es gibt auch Börsenplätze, die nicht ortsgebunden sind und zwar die elektronischen Börsen wie etwa SOFFEX, da hier prinzipiell von jedem Ort der Welt über Terminals gehandelt werden kann.

Börsensegmente

siehe Aktienmarkt, Amtlicher Handel, Geregelter Markt und Freiverkehr

Branchen-Index

Der Branchen-Index ist eine Kennzahl, die den Wertverlauf eines in einem bestimmten Wirtschaftszweig (zum Beispiel Bau, Elektro usw.) investierten Aktienportfolios widerspiegelt. (siehe auch Aktienindex, Branchenanalyse)

Branchenanalyse

Bei der Branchenanalyse findet eine Begutachtung der wirtschaftlichen Perspektive einer bestimmten Unternehmenssparte bzw. einer Wirtschaftsbranche statt. Eine übliche Brancheneinteilung der Schweizer Aktien ist: Automobile, Bau, Chemie, Beteiligungen, Elektroindustrie, Banken, Brauereien, Verkehr, Maschinenbau, Papierindustrie, Versorger, Eisen- und Stahlindustrie, Textilindustrie, Versicherungen, Konsum. Wichtige Elemente der Branchenanalyse sind die Bestimmung der Stabilität der Branche, ihre Stellung im Konjunkturzyklus, Konkurrenzdruck, Abhängigkeit von anderen Ländern, technologische und strukturelle Veränderungen. Wichtige Indikatoren für die Konjunktur und Brancheneinschätzung sind die makroökonomischen Grössen Auftragseingänge, Geschäfts- und Konsumklimaindex.

Break Even

siehe Gewinnschwelle

Briefkurs

Preis, zu dem der Emittent oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu verkaufen.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist definiert als der Geldwert aller volkswirtschaftlichen Endprodukte (Waren und Dienstleistungen), die in einem Land in einem Zeitraum (zum Beispiel einem Jahr) hergestellt worden sind (Inlandskonzept). Das Bruttoinlandsprodukt entsteht durch die Leistungen der verschiedenen Wirtschaftsbranchen und teilt sich auf der Verwendungsseite auf die Teilaggregate privater Konsum, Staatskonsum, private und staatliche Investitionen sowie Aussenbeitrag (= Exporte - Importe) auf. Es dient als Messgrösse für die wirtschaftliche Gesamtleistung eines Landes. Das ebenfalls als Kenngrösse für die gesamtwirtschaftliche Leistung häufig herangezogene Bruttosozialprodukt (BSP) ist dem Bruttoinlandsprodukt sehr ähnlich, erfasst jedoch nicht das Inlandsprodukt sondern das Inländerprodukt, d.h. die Einkommen der Inländer im In- und Ausland.

Bruttosozialprodukt

siehe Bruttoinlandsprodukt

Bull Market

siehe Hausse

 

"C"
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CAC 40

Der CAC 40 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index, der aufgrund der Aktien von 40 verschiedenen Unternehmen, deren Aktien etwa 50% der Börsenkapitalisierung aller an der Côte Officielle der Pariser Börse geführten französischen Aktien ausmachen, errechnet wird. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung lassen den Indexwert unverändert.

Call

Ein Call (Kaufoption) gewährt dem Optionsscheinkäufer das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu erwerben. Die meisten Optionsscheine sehen keine effektive Lieferung des Basiswertes, sondern den Barausgleich vor. Die Ausübung eines Calls macht nur dann wirtschaftlich Sinn, wenn der aktuelle Preis für den Basiswert über dem Ausübungspreis liegt. Der Verkäufer eines Calls erwartet sinkende Kurse des Basiswertes, der Käufer dagegen steigende Kurse.

Candlestick-Charts

Die nach ihrem kerzenähnlichen Aussehen benannten Candlestick-Charts haben ihren Ursprung in Japan und wurden der Überlieferung nach von Munehisa Homma, einem legendären Reisehändler des 18. Jahrhunderts entwickelt. Analog zu den im Westen entwickelten Verfahren technischer Analyse von Kursverläufen soll es dem Anwender durch das Erkennen bestimmter charakteristischer Figuren möglich sein, Rückschlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung zu ziehen. Insbesondere in Japan sind die Candlestick-Charts nach wie vor populär.

Cap

Ein Cap gibt die Obergrenze an, bis zu der ein Call-Optionsscheininhaber an der Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellem Kurs für den Basiswert partizipiert.

Cash Settlement

siehe Barausgleich

Cash-Flow

Der Cash-Flow (Kassenzufluss) ist der Nettozufluss an liquiden Mitteln, d.h. bare Erträge minus bare Aufwendungen. In der Praxis wird der Cash-Flow meist indirekt mit Hilfe des Jahresüberschusses, den Abschreibungen und den Veränderungen der langfristigen Rückstellungen ermittelt. Das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (je niedriger desto besser) ist eine der bevorzugten Kennzahlen zur Beurteilung von Unternehmen im Zeitablauf oder beim Vergleich von Unternehmen einer Branche.

CBT bzw. CBOT

Chicago Board of Trade (grösste Terminbörse der Welt in Chicago). Dort werden unter anderem auch Optionen auf Rohstoffe gehandelt.

Charts

Grafiken, die vergangene Kursverläufe und Umsatzentwicklungen von Wertpapieren abbilden oder aus diesen abgeleitet werden. Charts werden bei der technischen Analyse zur Beurteilung gegenwärtiger und zur Prognose zukünftiger Wertpapierkurse herangezogen.

Computerbörse

Wertpapierhandel zwischen Marktteilnehmern, die über Bildschirme und Netzwerke zur Datenfernübertragung miteinander in Verbindung treten. Der Handel findet hierbei somit nicht durch gegenseitigen Zuruf auf dem Börsenparkett statt wie es beim traditionellen Wertpapierhandel an der Präsenzbörse üblich ist.

Cost-Average-Effekt

Bei der regelmässigen Anlage gleich hoher Beträge werden in Zeiten hoher Ausgabekurse von Fondsanteilen weniger und in Zeiten niedriger Ausgabekurse mehr Anteile erworben. Dadurch verringert sich der Durchschnittspreis gegenüber dem Kauf einer gleichbleibenden Anzahl.

Courtage

Die amtlichen Kursmakler (in der Regel freiberufliche Handelsmakler) erhalten für ihre Vermittlung von Wertpapiergeschäften eine Maklergebühr, die Courtage. Sie beträgt einen bestimmten Prozentsatz vom Umsatz.

Covered Warrant

Optionsscheine auf Aktien, die zumeist nicht von der jeweiligen Aktiengesellschaft selbst, sondern von einem Emissionshaus begeben werden. Der Emittent sichert sich dadurch ab, dass er entweder ein Recht auf Lieferung der Aktien oder aber die Aktien selbst erworben hat. Bei einer Ausübung von Covered Warrants bleibt das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert.

 

"D"
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DAX

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist ein grundkapitalgewichteter Performance-Index, der auf 30 deutschen Standardwerten (Blue Chips) beruht. Der DAX ist um Dividendenzahlungen und Bezugsrechtsgewährungen bereinigt. Gemessen am Börsenumsatz macht der Handel in den DAX-Aktien etwa 75 Prozent des deutschen Aktienhandels aus. Der DAX wird minütlich berechnet und publiziert. Man unterscheidet zwischen dem DAX, der im Rahmen des Frankfurter Präsenzhandels ermittelt wird und dem XETRA-DAX (vorher IBIS-DAX).

Delta

Das Delta gibt an, um welchen Wert sich der Wert eines Optionsscheines verändert, wenn sich der Kurs des Basiswertes um eine Einheit verändert und alle anderen Einflussfaktoren unverändert bleiben. Für Calls kann das Delta einen Wert zwischen 0 und 1 haben, bei Puts liegt das Delta zwischen 0 und -1. Das negative Vorzeichen resultiert daher, dass der Wert eines Put-Optionsscheines bei einem Anstieg des Preises für den Basiswert sinken muss. In Prozent ausgedrückt spiegelt das Delta die erwartete Wahrscheinlichkeit wider, dass der Optionsschein am Verfallsdatum über einen inneren Wert verfügen wird. Es liegt dann zwischen 0% und 100%.

Depot

Bankkonto, auf dem Käufe und Verkäufe von Wertpapieren verbucht werden. Der Depotauszug gibt Auskunft über den Wert aller Anlagen des Depots. Für die Verwaltung werden von den Banken jährlich Gebühren erhoben.

Depotbank

Die Depotbank eines Investmentfonds verwaltet das Fondsvermögen auf einem Depotsperrkonto. Die Depotbank dient damit dem Schutz aller Anleger, da sie gesetzlich verpflichtet ist, nur im Interesse der Anteilinhaber zu handeln. Sie wacht auch darüber, dass nur gesetzlich zulässige Geschäfte getätigt und vollzogen werden.

Differenzausgleich

siehe Barausgleich

Diskontsatz

Zinssatz, zu dem die Nationalbank rediskontfähige Wechsel (gute Handelswechsel mit drei als zahlungsfähig bekannten Verpflichteten und mit Fälligkeit innerhalb von drei Monaten) von Geschäftsbanken gegen Bankgeld ankauft.

Diversifikation

Im Bereich der Kapitalanlage bezeichnet Diversifikation die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlagegattungen bzw. -werte. Die Grundidee der Diversifikation lässt sich mit der Bauernregel "Lege nicht alle Eier in einen Korb" umschreiben. Ziel der Diversifikation ist dabei eine Portfoliozusammenstellung, bei der sich die Risiken der einzelnen Vermögensgegenstände so kompensieren, dass das unsystematische Risiko eliminiert wird.

Dividende

Die Dividende stellt den Gewinnanteil dar, der pro Aktie in der Schweiz in der Regel einmal jährlich ausgeschüttet wird. Die Dividendenausschüttung wird von der Hauptversammlung beschlossen. Die Dividende wird wie folgt berechnet: Gewinn der Aktiengesellschaft / Anzahl der Aktien.

Dow Jones Index

Aktienindex der New Yorker Börse, der sich aus drei verschiedenen Subindices zusammensetzt. Der bekannteste Subindex ist der Dow-Jones-Industrial, der sich aus Kursen von 30 amerikanischen Industrieunternehmen errechnet (Abkürzung DJIA). Die beiden anderen Indizes sind Dow Jones Transport und Dow Jones Versorger.

DTB

Deutsche Terminbörse. Voll elektronisches Handelssystem für Optionen und Futures, bei dem der Handel völlig unabhängig vom Ort über Terminals erfolgt. Seit Juni 1998 heisst die DTB EUREX.

DTB Bobl Future

An der Deutschen Terminbörse (DTB) gehandelte Bundesobligationen ("Bobls")-Future-Kontrakte stellen Vereinbarungen dar, zu einem festgelegten Zeitpunkt, dem sogenannten Liefertag, nominal DM 250.000, einer fiktiven mittelfristigen Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland oder der Treuhandanstalt mit einem Kupon von 6% und einer Laufzeit von 3 1/2 bis 5 Jahren zu liefern (Verkäufer) bzw. abzunehmen (Käufer). Gehandelt werden gleichzeitig jeweils drei Bobl-Future-Kontrakte mit den nächsten Fälligkeiten in den Monaten März, Juni, September oder Dezember. Die Kursnotiz lautet in Prozent bezogen auf DM 100 nominal.

Durch die Umstellung von DEM auf Euro ist die letzte handelbare Fälligkeit März 1999.

Duration

Die Duration gibt die mittlere Restlaufzeit eines Wertpapiers an und stellt damit eine Kennzahl für die durchschnittliche Bindungsdauer eines festverzinslichen Wertpapiers dar. Sie ist das gewogene arithmetische Mittel aller auf den heutigen Zeitpunkt abdiskontierten künftigen Zahlungen. Sie ist eine relativ zuverlässiger Indikator für die Zinssensitivität eines Wertpapiers, wobei grundsätzlich gilt: Je höher die Duration, desto stärker reagiert der Kurs des festverzinslichen Wertpapiers auf Zinsveränderungen.

 

"E"
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EASDAQ

European Association of Securities Dealers Automated Quotations - elektronische europäische Börse für Wachstumswerte nach dem Vorbild der US-Börse NASDAQ.

Effekten

Andere Bezeichnung für Wertpapiere (Aktien, Optionsscheine, Fonds-Anteile).

Effektive Lieferung

Erfüllung der Rechte/Verpflichtungen aus einem Optionsscheingeschäft durch tatsächliche Lieferung des Basiswertes gegen Zahlung des Ausübungspreises.

Elastizität

Der Hebel wird mit dem Delta multipliziert. Daraus ergibt sich die Kennzahl für die prozentuale Veränderung des Optionsscheinkurses bei einer prozentualen Veränderung des Basiswertes.

Elliott-Wellen

Dieses nach seinem Erfinder R.N. Elliott benannte Verfahren technischer Analyse basiert auf der Hypothese, Aktienkurse bewegten sich in immer wiederkehrenden Wellenformationen. Durch die Kenntnis dieses Musters ist es nach Ansicht der Anhänger der Elliott-Wellen-Prinzips dementsprechend möglich, die Zukunft zu prognostizieren. Dieses Verfahren tendiert dazu, sehr drastische Prognosen zu liefern. So prognostizierten seine Anhänger 1990 einen Absturz des Dow-Jones-Index auf unter 400 Punkte.

Emittent

Derjenige (meistens eine Bank bzw. Wertpapierhaus), der den Optionsschein begibt und Schuldner für die im Wertpapier verbrieften Rechte ist.

EUREX

Deutsche Terminbörse (EUREX gilt ab Juni 1998 als offizielle Bezeichnung).

Europäische Option

Option, die nur zum Ende der Laufzeit am Verfallsdatum ausgeübt werden kann.

Exercise Price

siehe Ausübungspreis

Exotische Optionsscheine

Optionsscheine, die durch nicht standardisierte Ausstattungsmerkmale gekennzeichnet sind, zum Beispiel ungewöhnliche Verfahren für die Berechnung oder Festlegung des Ausübungspreises, Kombination von Caps und Floors, Bandbreiten etc. Exotische Optionsscheine lassen sich mit den üblichen mathematischen Kennzahlen nur schlecht bewerten.

Expiration

siehe Verfall

 

"F"
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Fair Value

siehe Fairer Preis

Fairer Preis

Mit Hilfe von Optionsscheinpreismodellen lässt sich der theoretische Preis von Optionsscheinen ermitteln. Die Modelle beruhen teilweise auf "heroischen" Annahmen. Trotzdem wird der "Fair Value" häufig in Fachzeitschriften als wichtiges Kaufentscheidungskriterium verwendet. Liegt der Preis eines Optionsscheines unter seinem fairen Preis, so gilt der Schein als unterbewertet, liegt er darüber, ist der Schein überbewertet.

Feste Wechselkurse

Bei festen bzw. fixen Wechselkursen müssen die Zentralbanken Überschussangebote oder -nachfragen auf dem Devisenmarkt bei dem vereinbarten festen Wechselkurs durch Kauf oder Verkauf von Devisen auffangen. Die Notenbanken sind somit verpflichtet, Devisen zu dem gesetzlich bzw. vertraglich fixierten Wechselkurs in die inländische Währung umzutauschen. Bei festen Wechselkursen ist eine autonome Stabilitätspolitik ungleich schwerer als bei flexiblen Wechselkursen, so dass der internationalen, wirtschaftspolitischen Koordination eine bedeutende Rolle zur Aufrechterhaltung fester Wechselkurse zukommt. (siehe auch Flexible Wechselkurse)

Festverzinsliche Wertpapiere

Sie gewährleisten - anders als Aktien - eine feststehende gleichbleibende Verzinsung. Bedeutende festverzinsliche Wertpapiere sind Anleihen öffentlich-rechtlicher Körperschaften (Bundes-, Bahn-, Post-, Länder- und Kommunalanleihen) sowie Schuldverschreibungen von Industrieunternehmen (Industrieobligationen).

FIBOR

Der FIBOR (Frankfurt Interbank Offered Rate) ist der Geldmarktzinssatz in Frankfurt, er wird täglich aus den Zinssätzen für bis zu zwölfmonatigen Geldmarktanlagen bei führenden deutschen Banken berechnet. (siehe auch Geldmarkt)

Fixing

Einheits- oder Kassakurs. Der Begriff Fixing wird insbesondere bei Währungskursen verwendet.

Flexible Wechselkurse

In einem System flexibler Wechselkurse - sie werden häufig auch als freie, schwankende oder floatende Wechselkurse bezeichnet - resultiert der Wechselkurs grundsätzlich aus dem freien Spiel der Kräfte am Devisenmarkt, d.h. es bildet sich der Wechselkurs, der Angebot und Nachfrage nach den entsprechenden Währungen zum Ausgleich bringt. (siehe auch Feste Wechselkurse)

Floating Rate Note

Variabel verzinsliche Anleihen mit zumeist langfristiger Laufzeit, deren Verzinsung periodisch (zum Beispiel monat- oder dreimonatlich) der Entwicklung eines Referenzzinssatzes (zum Beispiel dem LIBOR) angepasst wird. Aufgrund der häufigen Zinsanpassungen unterliegen variabel verzinsliche Anleihen nahezu keinen Kursschwankungen. (siehe auch LIBOR, FIBOR)

Floor

Ein Floor gibt die Untergrenze an, bis zu der ein Put-Optionsscheininhaber an der Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellem Kurs für den Basiswert partizipiert.

Fonds

Grundsätzlich sind Fonds Geldmittel für bestimmte Zwecke. Investmentfonds enthalten die von Kapitalanlagegesellschaften mittels Ausgabe von Anteilscheinen beschafften Mittel, die gemäss den Anlagerichtlinien und im Interesse der Anteilseigner angelegt werden.

Fondsmanager

Angestellte einer Kapitalanlagegesellschaft, die einen Fonds durch Beobachtung der Finanzmärkte und Anlage der Fondsmittel zum Beispiel in Aktien, Renten oder Immobilien verwalten. (siehe auch Fonds)

Forward Kontrakt

Ein Forward Kontrakt ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien, der den einen Vertragspartner verpflichtet, den zugrundeliegenden Vertragsgegenstand (zum Beispiel Aktie oder Devisen) zu dem vereinbarten Preis vom anderen Vertragspartner zu einem vereinbarten zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen. Im Unterschied zu Future Kontrakten werden Forward Kontrakte nicht standardisiert, sondern werden individuell ausgehandelt, sie sind sogenannte OTC-, d.h. "Over-The-Counter"-Geschäfte.

Freiverkehr

Unterstes, d.h. am wenigsten reguliertes Börsensegment. Im Freiverkehr werden Wertpapiere gehandelt, die die Anforderungen des amtlichen Handels und des geregelten Marktes nicht erfüllen, für die aber ein Interesse an einem transparenten Markt vorliegt. Im Unterschied zu den beiden anderen Marktsegmenten ist der Freiverkehr nicht im Börsengesetz geregelt und unterliegt allein der Missbrauchsaufsicht der jeweiligen Börsen.

Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse zur Aktienwertbeurteilung basiert auf der Annahme, dass der Aktienkurs längerfristig durch interne und externe Unternehmensdaten bestimmt wird, und daher der Aktienkurs um den inneren Wert (intrinsic value) der Aktie schwankt. Der innere Wert bestimmt sich dabei aus den aus der Aktie fliessenden (unsicheren) auf den gegenwärtigen Zeitpunkt abgezinsten Zahlungsströmen. Da diese nicht direkt beobachtbar und prognostizierbar sind, werden zur Bestimmung des inneren Wertes zum einen unternehmensspezifische Hilfsgrössen, wie Dividendenzahlungen, Jahresüberschuss, zukünftige Ertragsaussichten usw. herangezogen. Zum anderen werden auch gesamtwirtschaftliche Einflüsse, wie Zins- und Geldmengenentwicklung, Wechselkursveränderungen, Konjunkturentwicklung usw., berücksichtigt.

Future

Standardisiertes Termingeschäft, das an einer Terminbörse gehandelt wird.

Future Kontrakt

Ein Future Kontrakt ist ein standardisierter und an einer Börse gehandelter Forward Kontrakt.

 

"G"
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Gamma

Das Gamma misst die Veränderung des Deltas in Abhängigkeit von Veränderungen des Kurses des Basiswertes um eine Einheit. Mathematisch gesehen ist Gamma die zweite Ableitung des Optionsscheinkurses in Abhängigkeit von Preisveränderungen beim Basiswert. Das Gamma weist den höchsten Wert auf, wenn der Ausübungspreis "am Geld" ist.

Gearing

siehe Elastizität

Geldkurs

Preis, zu dem der Emittent oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu kaufen.

Geldmarkt

Am Geldmarkt findet der Handel mit Nationalbankgeld und mit Geldmarktpapieren statt. Ein wesentlicher Bereich ist dabei die kurzfristige Kreditvergabe der Banken untereinander. Für die im allgemeinen kurzfristigen Kredite auf dem Geldmarkt werden Geldmarktzinsen berechnet, so zum Beispiel für Kredite mit einer Laufzeit von einem Tag der Tagesgeldsatz oder für Kredite mit dreimonatiger Laufzeit der Dreimonatszinssatz. Die übliche zeitliche Grenzziehung zwischen "Geld-" und "Kapitalmarkt" ist ein Jahr, so dass Geschäfte mit verbrieften oder unverbrieften Finanztiteln mit einer Restlaufzeit von maximal einem Jahr dem Geldmarkt, entsprechende Geschäfte mit Restlaufzeiten von über einem Jahr dem Kapitalmarkt zugerechnet werden.

Geldmarktfonds

Risikoarme Investmentfonds, die ihre Mittel in kurzfristige Geldmarktwerte (Restlaufzeit weniger als ein Jahr) anlegen. Aufgrund der kurzen Restlaufzeiten unterliegen Geldmarktfonds so gut wie keinem Kursrisiko. Sie dienen als Instrument für die kurzfristige Geldanlage, zum Parken von Geldern oder als Alternative zu Termingeldeinlagen.

Geldmengenziel

Die Nationalbank verkündet jeweils für das Folgejahr ein Geldmengenziel bzw. einen Zielkorridor für das gewünschte Wachstum der Geldmenge M3. Dieses Ziel orientiert sich im wesentlichen am Wachstum des Produktionspotentials, an der trendmässigen Veränderung der Geldumlaufgeschwindigkeit sowie einem mittelfristig tolerierbaren Preisanstieg. Theoretischer Hintergrund ist die Vorstellung, dass eine übermässige Geldmengenausweitung längerfristig zu einem unerwünschten Preisniveauanstieg führt. Mit Bekanntgabe und der Einhaltung des Geldmengenziels versucht die Nationalbank ihre Politik für die Wirtschaftsakteure transparent zu machen und von der monetären Seite die Voraussetzungen für Preisniveaustabilität zu schaffen.

Gemischte Fonds

Gemischte Fonds legen ihre Mittel sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren an. Ihr Risikograd ist daher zwischen dem von Aktien- und Rentenfonds anzusiedeln.

Genussschein

Mischform zwischen Aktie und festverzinslichem Wertpapier. Besitzer dieser Scheine haben, anders als Stammaktionäre, kein Stimmrecht. Dafür gibt es in der Regel einen höheren gesicherten Ertrag als bei Aktien in Form von Genussscheinausschüttung.

Geregelter Markt

Eine Form des nichtamtlichen Handels in Werten, die am Börsenplatz zur nichtamtlichen Notierung zugelassen sind. Für die Zulassung zum geregelten Markt werden geringere Anforderungen an den Emittenten als für die Zulassung für den amtlichen Handel gestellt; in der Hierarchie der Börsensegmente steht er somit zwischen dem amtlichen Handel und dem Freiverkehr.

Gewinn je Aktie

Wesentlicher Bewertungsfaktor im Rahmen der fundamentalen Aktienanalyse. Der Gewinn je Aktie wird errechnet, indem der Gesamtgewinn des Unternehmens durch die Anzahl der Aktien geteilt wird.

Gewinnmitnahmen

Verkäufe von Wertpapieren, die zuvor gestiegen sind, zum Beispiel mitten in einem Aufwärtstrend. Gewinnmitnahmen werden oft als Erklärung angegeben, wenn Wertpapiere ohne ersichtlichen Grund im Kurs leicht zurückgehen.

Gewinnschwelle

Preis, den der Basiswert mindestens erreichen muss, damit der Optionsscheinkäufer keinen Verlust erleidet. Bezogen auf den Verfallstermin eines Optionsscheines entspricht die Gewinnschwelle beim Call dem Ausübungspreis zuzüglich dem Optionsscheinpreis. Im Falle eines Puts wird vom Ausübungspreis der Preis des Optionsscheines abgezogen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft.

Girosammelverwahrung

Die preiswerteste, sicherste und einfachste Art, Aktien aufbewahren zu lassen. Die Wertpapiere werden zentral bei einer Wertpapiersammelbank deponiert. Ein Wertpapier-Sammelverwahrsystem in Luxemburg heisst Cedel.

Gleitender Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt wird als arithmetisches Mittel aus einer bestimmten Anzahl von Kurswerten der Vergangenheit berechnet. Häufig werden gleitende Durchschnitte über 200 Tage für Langfristcharts und 90 Tage für Kurzfristcharts verwendet. Der gleitende Durchschnitt wird herangezogen, um zwischen zufälligen Schwankungen und anhaltenden Trends unterscheiden zu können.

 

"H"
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Hauptversammlung

Jährliche Versammlung der Aktionäre einer AG. Auf der Hauptversammlung wird über wichtige, grundsätzliche Schritte des Unternehmens, zum Beispiel über die Verwendung des Bilanzgewinns, über Ausgabe von Gratisaktien oder über die Neuwahl des Aufsichtsrats entschieden.

Hausse

Länger anhaltender Kursanstieg an der Börse. Diese Marktsituation wird auch als Bull Market bezeichnet. (siehe auch Baisse)

Hebel

Aktueller Preis des Basiswertes dividiert durch den Preis für einen Optionsschein bezogen auf den Basiswert. Der Hebel soll ausdrücken, um wieviel der Wert eines Investment in Optionsscheinen theoretisch stärker steigt (fällt) als der gleiche Investmentbetrag im Basiswert, wenn der Kurs des Basiswertes um eine Einheit steigt (fällt). Dieser einfachen Hebelberechnung liegt die irrige Annahme zugrunde, Optionsscheinpreis und Basiswert veränderten sich um den gleichen absoluten Betrag. Ein verfeinerter Hebel wird daher so berechnet, dass der Hebel mit dem Delta multipliziert wird. Das Ergebnis wird häufig als Elastizität oder Leverage bezeichnet.

Hedging

Absicherung einer Risikoposition.

HIBOR

HIBOR (Hongkong Interbank Offered Rate) ist der in Prozent ausgedrückte Zinssatz, zu dem in Hongkong eine Bank bei einer anderen Bank einen unbesicherten Kredit mit kurzer Laufzeit aufnehmen kann.

Historische Volatilität

Erfassung der historischen Preisschwankungen für einen bestimmten Basiswert.

 

"I"
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IBEX 35

Der IBEX 35 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der auf der Basis der 35 liquidesten, fortlaufend gehandelten spanischen Aktien von der Madrider Börse berechnet wird. In Abständen von 6 Monaten wird die Zusammensetzung des IBEX 35 überprüft und angepasst. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des IBEX 35. Anpassungen und Gewichtung lassen den Indexwert unverändert.

IBIS

Das Integrierte Börsenhandels- und Informationssystem IBIS war bis November 1997 ein bundesweites computergestütztes Handelssystem, das den Börsenteilnehmern von 8.30 bis 17.00 Uhr bundesweit den Handel in den DAX-Aktien sowie weiteren umsatzstarken Aktien und Anleihen erlaubte. Im November 1997 wurde IBIS durch ein wesentlich moderneres und leistungsfähigeres System Xetra ersetzt.

Im Geld

Der Ausübungspreis des Optionsscheines liegt unter (Call) bzw. über dem aktuellen Kurs des Basiswertes (Put).

Implizierte Volatilität

Erwartete, für die Zukunft geschätzte Volatilität, die der Verkäufer einer Option bei der Ermittlung des Optionsscheinpreises zugrundelegt.

Immobilienfonds

Immobilienfonds legen die eingezahlten Gelder überwiegend in Grundstücken und Gebäuden an. Die erwirtschafteten Anlageerfolge der Immobilienfonds resultieren aus Mieterträgen, Wertsteigerungen der Grundstücke sowie den Zinseinnahmen der Liquiditätsanlagen (Festgelder usw.). Interessant sind Immobilienfonds auch wegen ihrer Steuervorteile.

In the money

siehe Im Geld

Index

Eine Verhältniszahl zur Messung der Veränderung meist im Zeitablauf. Beispiele sind Aktienindizes und Preisindizes.

Inflation

Prozess anhaltender Preisniveausteigerungen, der zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes bzw. des Geldwertes führt. Zur Beurteilung der Kaufkraftveränderung wird die Preisentwicklung des jeweils relevanten Warenkorbes herangezogen. Für Aussagen über die allgemeine Inflation in der Schweiz wird vor allem die Veränderung des "Preisindex für die Lebenshaltung eines städtischen 4-Personen-Arbeitnehmer-Haushalts" herangezogen.

Innerer Wert

Positive Differenz zwischen dem Kassakurs des Basiswertes und dem Ausübungspreis des Optionsscheines (Call) bzw. Ausübungspreis und Kassakurs (Put).

Investmentzertifikate

siehe Anteilschein

IPO

Neuemission einer Aktie

 

"K"
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Kapitalerhöhung

Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft, um beispielsweise Käufe von anderen Unternehmen zu finanzieren. Bei einer Kapitalerhöhung werden neue Aktien ausgegeben. Die Aktionäre erhalten in der Regel ein Vorkaufsrecht, sogenanntes Bezugsrecht, auf die jungen Aktien. Diese werden dann an der Börse gesondert gehandelt, um sie von den Altaktien zu unterscheiden.

Kassakurs

Aktueller Kurs des Basiswertes bei Optionsscheinen. Als Kassakurs wird ebenfalls der an schweizer Börsen für dort notierte Wertpapiere festgestellte Einheitskurs bezeichnet.

KGV

siehe Kurs-Gewinn-Verhältnis

Korrelation

Die Korrelation ist ein Mass für die gleichgerichtete Veränderung zweier Grössen (zum Beispiel der Wertpapierkurse). Sie entspricht der auf Werte zwischen -1 und +1 normierten Kovarianz der betrachteten Grössen. Ein Wert von +1 bedeutet einen völligen Gleichlauf, ein Wert von -1 einen völlig entgegengesetzten Verlauf und ein Wert von 0 einen unabhängigen Verlauf zweier Grössen. Je ausgeprägter der Gleichlauf zweier Wertpapierkurse, desto weniger eignet sich eine Kombination dieser Wertpapiere zur Diversifikation bzw. zur Vernichtung des unsystematischen Risikos.

Korrelationsmatrix

Die Korrelationsmatrix gibt die Korrelationen zwischen den in ihr aufgeführten Variablen (Wertpapierkursen) an.

Kovarianz

Ein statistisches Mass für den Zusammenhang bzw. den Gleichlauf zwischen zwei Grössen (zum Beispiel Wertpapierkursen). Da die Kovarianz ein nicht normiertes absolutes Mass darstellt, wird meist die Korrelation zur Beurteilung des Zusammenhanges von Wertpapierkursen herangezogen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) errechnet sich aus dem Quotienten von aktuellem Kurs und historischem bzw. prognostiziertem Gewinn je Aktie. Das KGV gibt an, wie viele Jahre lang das momentane Ergebnis je Aktie erzielt werden muss, um den Börsenkurs zu erzielen.

Kursrisiko

Preisschwankungen an den Wertpapiermärkten, die mit der Gefahr einhergehen, Wertpapiere unter dem erwarteten Kurs veräussern zu müssen.

 

"L"
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Laufzeit

Die Zeitspanne, während der das Optionsrecht besteht.

Laufzeitfonds

Laufzeitfonds sind Fonds mit bereits bei Auflegung fest vereinbartem Fonds-Auflösungstermin; nach Ablauf der Zeichnungsfrist werden in der Regel keine weiteren Fondsanteile mehr ausgegeben.

Lebenshaltungspreisindex

Der Preisindex für die Lebenshaltung dient der Inflationsmessung. Die Berechnung nimmt das Statistische Bundesamt anhand eines Warenkorbes vor, der rund 750 Waren und Dienstleistungen umfasst, die in typischen Haushalten häufig bezogen werden. Alle Preise werden zu einem Durchschnitt zusammengefasst und auf ein Ausgangsjahr bezogen, dessen Preisniveau mit 100 gleichgesetzt wird. Die Inflationsrate gibt die prozentuale Veränderung des ermittelten Lebenshaltungskostenindexes an. Alle fünf Jahre wird der Korb erneuert.

Leitzinsen

Zins (auf Jahresbasis), zu dem die Nationalbank den Geschäftsbanken Nationalbankgeld leiht. Die wichtigsten Leitzinsen für die Schweiz sind der Diskontsatz und der Lombardsatz. Das Gefüge der Leitzinssätze bestimmt im wesentlichen den Geldmarktzinssatz. Zum Diskontsatz kauft die Nationalbank von Kreditinstituten erstklassig Wechsel (maximale Laufzeit drei Monate) an. Zum Lombardsatz, der in der Regel um ein bis zwei Prozentpunkte über dem Diskontsatz liegt, beleiht die Nationalbank Wertpapiere (maximal Laufzeit der Beleihung drei Monate).

Leverage

siehe Hebel

LIBOR

LIBOR (London Interbank Offered Rate) ist der in Prozent ausgedrückte Zinssatz, zu dem in London eine Bank bei einer anderen Bank einen unbesicherten Kredit mit kurzer Laufzeit aufnehmen kann. 6 Monats EURO-LIBOR ist daher der Zinssatz für 6 Monate für EURO-Mittelaufnahmen unter Banken in London.

LIFFE

London International Financial Futures and Options Exchange (Londoner Terminbörse)

LIFFE BTP Future

An der London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) gehandelte BTP-Future-Kontrakte stellen Vereinbarungen dar, zu einem festgelegten Zeitpunkt, dem sogenannten Liefertag, nominal ITL 200.000.000, einer fiktiven langfristigen Schuldverschreibung der Republik Italien mit einem Kupon von 12% und einer Laufzeit von acht bis zehneinhalb Jahren zu liefern (Verkäufer) bzw. abzunehmen (Käufer). Gehandelt werden gleichzeitig jeweils drei Kontrakte mit den nächsten Fälligkeiten in den Monaten März, Juni, September oder Dezember. Die Kursnotiz lautet in Prozent bezogen auf ITL 100 nominal.

LIFFE Bund Future

An der London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) gehandelte Bundesanleihe-Future-Kontrakte stellen Vereinbarungen dar, zu einem festgelegten Zeitpunkt, dem sogenannten Liefertag, nominal DM 250.000 bzw. entsprechender EURO-Betrag beim LIFFE EURO Bund Future, einer fiktiven langfristigen Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland oder der Treuhandanstalt mit einem Kupon von 6% und einer Laufzeit von achteinhalb bis zehn Jahren zu liefern (Verkäufer) bzw. abzunehmen (Käufer). Gehandelt werden gleichzeitig jeweils drei Kontrakte mit den nächsten Fälligkeiten in den Monaten März, Juni, September oder Dezember. Die Kursnotiz lautet in Prozent bezogen auf DM 100 bzw. entsprechenden EURO-Betrag beim LIFFE EURO Bund Future nominal.

LIFFE JGB Future

An der London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) gehandelte Japan Government Bond-Future-Kontrakte beziehen sich auf nominal Yen 100.000.000 einer fiktiven langfristigen Schuldverschreibung Japans mit einem Kupon von 6%. Gehandelt werden gleichzeitig jeweils zwei Kontrakte mit den nächsten Fälligkeiten in den Monaten März, Juni, September oder Dezember. Die Kursnotiz lautet in Prozent bezogen auf Yen 100 nominal. Die bei Handelsschluss bestehenden offenen Positionen werden am nächsten Handelstag, dem sogenannten Liefertag, aufgrund des Eröffnungskurses an der Börse in Tokio (Hajimene) für den entsprechenden, dort gehandelten JGB-Future-Kontrakt mit dem gleichen Liefermonat glattgestellt. Aufgrund des Hajimene ist für die an der LIFFE gehandelten, nicht effektiv lieferbaren JGB-Future-Kontrakte die entsprechende Kontraktspezifikation aus Tokio, die eine effektiv durch Anleihen Japans mit 7- bis 11-jähriger Laufzeit belieferbare fiktive Anleihe mit einem Kupon von 6% als Grundlage der betreffenden Kontrakte festlegt, wirtschaftlich massgeblich.

Limitierter Auftrag

Auftrag mit Preislimit. Ein limitierter Kaufauftrag muss zum Preislimit oder zu einem niedrigeren Kurs ausgeführt werden. Ein limitierter Verkaufsauftrag muss zum Preislimit oder zu einem höheren Kurs ausgeführt werden.

Liquidität

Marktsituation, in der auch grosse Transaktionen in einem Finanzinstrument abgewickelt werden können, ohne dass diese den Marktpreis nennenswert beeinflussen. Im Optionsscheingeschäft wird als Liquiditätsmassstab regelmässig die Umsatztiefe in einem Schein herangezogen.

Lombardsatz

Zinssatz, zu dem die Nationalbank den Kreditinstituten Bankgeld gegen die Verpfändung von Wertpapieren anbietet. Der Lombardsatz liegt regelmässig über dem Leitzinssatz des Diskontzinssatzes, da der Lombardkredit grundsätzlich nur der kurzfristigen Überbrückung vorübergehender Liquiditätsengpässe dienen soll. (siehe auch Leitzinsen)

Long-Position

Eine Kaufposition wird als Long-Position bezeichnet, so zum Beispiel der tatsächliche Bestand an Wertpapieren. (siehe auch Short-Position)

 

"M"
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Market Maker

Im Optionsscheingeschäft sollte die Rolle des "Market Maker" vom Emittenten übernommen werden, der jederzeit für die von ihm begebenen Optionsscheine enge Geld- und Briefkurse für den An- und Verkauf der Papiere stellt. Der "Market Maker" ist also gewissermassen für die Kurspflege zuständig.

Marktkapitalisierung

Börsenkapitalisierung (Börsenwert) zum Beispiel einer Aktiengesellschaft.

Marktportfolio

Ein Portfolio bestehend aus allen am Markt vorhandenen Wertpapieren bzw. Vermögensgegenständen, gewichtet mit ihren Marktwerten. Da ein exaktes Marktportfolio aufgrund der Vielzahl und sich verändernden Vermögensanlagemöglichkeiten nicht zu ermitteln ist, wird zur Approximation des Marktportfolios meist ein breiter Marktindex (wie zum Beispiel der SMI) als Stellvertreter verwendet.

MIB 30

Der MIB 30 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der auf der Basis von jeweils 30 an der Mailänder Börse notierten, italienischen Aktienwerten berechnet wird. Der Anteil des MIB 30 am gesamten italienischen Aktienmarkt beträgt ca. 60%. Mit Hilfe eines Auswahlverfahrens wird zum Beginn jeden Jahres sichergestellt, dass der MIB 30 repräsentativ für die Aktienwerte an der Mailänder Börse, die über die grösste Liquidität und Marktkapitalisierung verfügen, bleibt. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des MIB 30. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung lassen den Indexwert unverändert.

 

"N"
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Namensaktien

Aktien, die auf den Namen des Besitzers ausgestellt sind. Die Aktiengesellschaft, die Namensaktien ausgibt, führt ein Register, in dem sämtliche Aktionäre eingetragen sind.

Nasdaq 100

Der Nasdaq 100 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der von der Nasdaq Stock Market Inc. seit dem 1. Februar 1985 errechnet und veröffentlicht wird. Dem Index liegen Stammaktien der 100 grössten am Nasdaq (National Association of Securities Dealers Automated Quotations) National Market notierten US-amerikanischen Gesellschaften (meistens Technologiewerte), mit Ausnahme von Finanzinstituten, zugrunde. Der Nasdaq National Market ist ein elektronisches Handelssystem, dessen Kurse aufgrund von market making ermittelt werden.

Nennwert

Der auf einer Aktie aufgedruckte Betrag in SFR, der sich vom Börsenpreis aufgrund der Kursschwankungen deutlich unterscheiden kann. Eine Aktie kann einen Nennwert von 5 SFR, 50 SFR oder 500 SFR haben. Es gibt auch Aktien ohne Nennwert, üblich zum Beispiel in den USA (Stückaktien).

Neuer Markt

Ein im März 1997 speziell für Wachstumswerte (mittelständische Aktiengesellschaften mit besonders hohem Wachstumspotential) eingerichteter Marktsegment der Frankfurter Wertpapierbörse. Dort sind unter anderem sehr viele Technologieunternehmen wie MobilCom (Telekommunikationsbranche), Aixtron (Elektronikbranche), SCM Microsystems (Softwarebranche) u.a. vertreten, die bereits sehr stark gewachsen sind, was sich auch in den Aktienkursen dieser Firmen widerspiegelt. Einige Werte des Neuen Marktes werden auch an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt. Der Neue Markt weist besonders hohe Kursschwankungen teilweise bis zu 30-40 % am Tag aufgrund von vielen unlimitierten Kauf- bzw. Verkaufsaufträgen der Privatanleger auf.

Nikkei 225

Der Nikkei 225 Stock Average ist ein Durchschnittswert der Aktienkurse von 225 an der First Section der Tokio Stock Exchange notierten Gesellschaften. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des Nikkei 225. Anpassungen der Zusammensetzung lassen den Nikkei 225 unverändert.

NYBOR

Der NYBOR (New York Interbank Offered Rate) bezeichnet den Briefsatz ausgewählter Referenzbanken für Ausleihungen von Drei- und Sechs-Monats-Termingeldern an erste Adressen im Interbankenhandel. Der NYBOR hat etwa die gleiche Funktion wie FIBOR bzw. LIBOR.

 

"O"
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Obligation

Synonym für festverzinsliche Wertpapiere.

Offer Price

siehe Briefkurs

Option

Vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die dem Käufer das Recht (nicht aber die Verpflichtung) gewährt, einen bestimmten Basiswert vom Verkäufer (dem Stillhalter) zu einem festgelegten Ausübungspreis zu einem bestimmten Zeitpunkt oder während einer vordefinierten Zeitspanne zu beziehen. Während der Käufer ein Recht erwirbt, übernimmt der Stillhalter eine Verpflichtung, die Leistung auf Wunsch des Käufers zu erbringen. Der Käufer bezahlt dem Stillhalter dafür den Optionspreis.

Optionsgeschäft

Bedingtes Termingeschäft. Beim Optionsgeschäft hat der Käufer einer Option hat das Recht, aber nicht die Pflicht einen Gegenstand (zum Beispiel Aktie oder Devisen) innerhalb einer bestimmten Frist (amerikanischer Optionstyp) oder zu einem bestimmten zukunftigen Zeitpunkt (europäischer Optionstyp) vom Verkäufer der Option (=Stillhalter) zum vereinbarten Kurs (=Basispreis) zu Kaufen (=Kaufoption, Call) oder zu verkaufen (=Verkaufsoption, Put). Für dieses Recht muss der Optionskäufer dem Optionsverkäufer den Optionspreis, der auch Optionsprämie genannt wird, entrichten.

Optionskontrakt

Im Unterschied zu Optionsgeschäften sind Optionskontrakte standardisiert und werden an Börsen gehandelt.

Optionspreis

Preis, der für den Kauf eines Optionsscheines zu bezahlen ist. Der Preis eines Optionsscheines wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten sind: Laufzeit, Ausübungspreis und Volatilität des Basiswertes.

Optionsrecht

siehe Option

Optionsschein

Als Wertpapier verbriefte Option. Basiswerte der Optionsscheine können Aktien, Wechselkursrelationen (Währungen), Indizes oder Zinsen sein.

OTC

Over the Counter. Bezeichnung für Optionsgeschäfte, die nicht als Wertpapier verbrieft sind, sondern deren Konditionen individuell zwischen den Parteien vereinbart werden.

Ouf of the money

siehe Aus dem Geld

 

"P"
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Partizipationsschein

Wertpapier, das Vermögensrechte, nicht aber Mitgliedschaftsrechte an einer Aktiengesellschaft verkörpert. Partizipationsscheine werden als Finanzierungsinstrument verwendet und sind dem deutschen Genussschein ähnlich.

Performance

Ganz allgemein ist die Performance eine Messzahl zur Erfolgsbeurteilung der Wertentwicklung eines Portfolios. Meist wird sie als eine risikoadjustierte Rendite des Portfolios in bezug auf eine Benchmarkrendite formuliert: Performance = (Anlagerendite - Benchmarkrendite) / Risikomass.

PIBOR

PIBOR (Paris Interbank Offered Rate) ist der in Prozent ausgedrückte Zinssatz, zu dem in Paris eine Bank bei einer anderen Bank einen unbesicherten Kredit mit kurzer Laufzeit aufnehmen kann.

Point Value

siehe Bezugsverhältnis

Portfolio

Gesamtheit einer Anlage in Wertpapieren bzw. Vermögensgegenständen.

Prämie

Der Begriff Prämie (auch Optionspreis) wird auch für den Prozentsatz verwendet, um den der indirekte Erwerb des Basiswertes durch Kauf und Ausübung des Optionsscheines teurer ist als der unmittelbare Erwerb des Basiswertes.

Primärmarkt

Der Primärmarkt ist der Emissionsmarkt für Wertpapiere, der Sekundärmarkt ist der Zirkulationsmarkt, auf dem bereits umlaufende Wertpapiere gehandelt werden. Wertpapierbörsen sind grundsätzlich Sekundärmärkte.

Put

Ein Put (Verkaufsoption) gewährt dem Käufer das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu verkaufen. Die meisten Optionsscheine sehen nicht mehr die effektive Lieferung des Basiswertes, sondern den Barausgleich vor. Die Ausübung eines Puts macht nur dann wirtschaftlich Sinn, wenn der aktuelle Preis für den Basiswert unter dem des Ausübungspreises liegt. Der Verkäufer eines Puts erwartet steigende Kurse des Basiswertes, der Käufer dagegen sinkende Kurse.

 

"R"
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Range Warrants

siehe Bandbreiten-Optionsschein

Rating

Das Rating ist eine Bonitätseinstufung der Emittenten eines Wertpapiers. Ratingagenturen beurteilen die Emittenten danach, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie ihren Zins- und Tilgungsleistungen nachkommen können und teilen sie anhand dieses Kriteriums in Bonitätsrisikoklassen ein. Die Ratings geben dem Anleger einen Anhaltspunkt über das Bonitätsrisiko einer Anlage. Die führenden Ratingagenturen sind Moody´s Investors Service (Einteilungssymbole in absteigender Bonitätsrangfolge: Aaa, Aa1, Aa2 ... Caa, Ca, C) und Standard & Poor´s (Einteilungssymbole: AAA, AA+, AA ... CCC, CC, C).

Realzins

Nominalzins bereinigt um die Kaufkraftveränderung des Geldes. Nominalzins minus Inflationsrate der Periode(n), für die der Zins berechnet wird.

Rendite

In Prozent ausgedrückter, auf Jahresbasis umgerechneter Ertrag einer Kapitalanlage.

Renten

Wertpapiere, auf die der Emittent im Unterschied zu Dividendenwerten einen fest vereinbarten Zins zahlt und deren Laufzeit in der Regel begrenzt ist. Der Zins kann dabei fest (festverzinsliches Wertpapier) oder variabel (Floating Rate Notes bzw. Floater) sein. Die bedeutendsten Rentenwerte sind Bankschuldverschreibungen, Industrieobligationen und Anleihen der öffentlichen Haushalte.

Rentenfonds

Rentenfonds legen das Fondsvermögen ausschliesslich oder überwiegend in fest- oder variabelverzinslichen Wertpapieren mit unterschiedlichen Laufzeiten an. In der Regel unterliegen sie geringeren Kursschwankungen als Aktienfonds.

Risikoabsicherung

siehe Hedging

Rücknahmepreis

Preis, zu dem die Rücknahme der Investmentzertifikate durch den Fonds erfolgt. Er entspricht dem Inventarwert des Fondsvermögens dividiert durch die Anzahl der emittierten Anteile.

 

"S"
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S & P 500

Der Standard & Poor's 500 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der von der Standard & Poor's Corporation, New York, auf der Basis von ca. 500 an der New York Stock Exchange (NYSE), der American Stock Exchange (AMEX) und im NASDAQ (National Association of Securities Dealers Automated Quotations) gehandelten US-amerikanischen Aktiengesellschaften errechnet wird. Der Anteil des S & P 500 an der Marktkapitalisierung der NYSE beträgt ca. 80%. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des S & P 500. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung lassen den S & P 500 unverändert.

Schlusskurs

Letzter an einem Handelstag an einer Börse offiziell festgestellter Kurs für einen dort notierten Wert. Der Schlusskurs für einen Basiswert wird häufig für die Berechnung des Differenzbetrages bei Barausgleich verwendet.

Sekundärmarkt

Der Sekundärmarkt ist der Zirkulationsmarkt, auf dem bereits umlaufende Wertpapiere gehandelt werden. Wertpapierbörsen sind grundsätzlich Sekundärmärkte.

Short-Position

Eine Verkaufsposition wird als Short-Position bezeichnet.

Small Caps

Aktien mit geringer Marktkapitalisierung, die für eine Aufnahme in den DAX bzw. MDAX nicht ausreicht.

SMAX

Qualitätssegment der Deutschen Börse AG, in dem sogenannte Small Caps, also Werte mit geringer Marktkapitalisierung vertreten sind. SMAX wurde nach dem Vorbild des Neuen Marktes im April 1999 geschaffen, um den Handel in den Small Caps transparenter zu gestalten.

SMI

Der Swiss Market Index ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, dem 20 bis 24 Aktien sowie Genussscheine Schweizer Unternehmen, die auch von Ausländern gehalten werden können, zugrunde liegen. Dividendenzahlungen führen zu einem absoluten Rückgang des SMI. Anpassungen der Zusammensetzung und Gewichtung lassen den SMI unverändert.

SOFFEX

Schweizer Terminbörse (Swiss Options and Financial Futures Exchange) mit Sitz in Detlikon, die ihre Geschäftstätigkeit im Frühjahr 1988 aufgenommen hat. An der SOFFEX werden Optionskontrakte auf elf Schweizer Aktien sowie auf Partizipationsscheine gehandelt.

Spekulation

siehe Trading

Spekulationsfrist

Fondsanteile fallen wie Aktien unter die sogenannte Spekulationsfrist. Kursgewinne, die ein Anleger bei der Veräusserung der Anteile realisiert, werden je nach Kanton mit einer Steuer  belegt.

Spekulationsteuer

Die Spekulationsteuer fällt im Rahmen der Einkommenssteuer an  (Je nach Kanton in der Schweiz unterschiedlich).

Spread

Spanne zwischen dem Geld- und dem Briefkurs. Je enger die beiden Kurse zusammenliegen, desto günstiger für den Anleger, da er früher in die Gewinnzone kommt.

Standardwerte

Umsatzstarke Aktien grosser Unternehmen (Blue Chips).

Stillhalter

Der Verkäufer einer Option wird als Stillhalter bezeichnet. Während der Käufer ein Wahlrecht hat, übernimmt der Stillhalter die Verpflichtung, auf Anforderung des Käufers die vereinbarte Leistung zu erbringen.

Strike Price

siehe Ausübungspreis

 

"T"
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T-Bond

US-Dollar-Anleihen der US-Bundesregierung (Treasury Bonds) mit ursprünglich 30 Jahren Laufzeit und halbjährlicher Zinszahlung.

Technische Analyse

Anhänger der technischen Analyse versuchen durch die Beobachtung von vergangenen Einzelkursverläufen oder Indexverläufen, eventuell in Verbindung mit den Börsenumsätzen, Trendverläufe, bestimmte wiederkehrende Formationen sowie Umkehrpunkte frühzeitig zu erkennen und daraus Kursprognosen abzuleiten. Die Grundhypothese ist, dass bestimmte charakteristische Kursverläufe dazu neigen, sich zu wiederholen. Wichtigstes Hilfsmittel der technischen Analyse sind Chart-Diagramme, sie bilden Kurs- und eventuell auch Umsatzverläufe der betrachteten Wertpapiere ab. Üblich sind Linien-, Balken- oder auch sogenannte Point-and-figure-Charts. (siehe auch Fundamentalanalyse)

Telefonhandel

ausserbörslicher Handel in Wertpapieren unter Banken und Maklern.

Termingeschäfte

Termingeschäfte sind allgemein Geschäfte, bei denen der Vertragsabschluss "heute", die Erfüllung, d.h. Lieferung (bzw. Abnahme) und Bezahlung des Vertragsgegenstandes, aber erst an einem vereinbarten späteren Termin erfolgt. Beispiele für Terminmarktinstrumente sind Futures und Optionen.

Terminkurs

Der Preis auf dem Terminmarkt entspricht dem sogenannten Terminkurs des Vertragsgegenstandes.

Theta

Misst die Veränderung des Optionsscheinpreises bei Verringerung der Restlaufzeit. Das Theta hilft somit, den Zeitwertverfall mathematisch zu erfassen.

Timing

Unter Timing wird die Wahl des (richtigen) Zeitpunkts für den Kauf bzw. Verkauf eines ausgewählten Anlageobjektes bzw. Wertpapiers verstanden.

Tracking Error

Der Tracking Error gibt die Abweichung eines Portfoliowertes vom relevanten Benchmarkportfolio bzw. -index an.

Trading

Trading bzw. Spekulation bedeutet das Eingehen einer offenen Position in Erwartung bestimmter Kurs- bzw. Marktentwicklungen. Dabei strebt der Anleger durch das Ausnutzen der Kursschwankungen an, schnelles Geld zu verdienen.

Transaktionskosten

Grundsätzlich alle geldwerten und kalkulatorischen Kosten, die aufgrund einer (Wertpapier-)Transaktion anfallen. Hierzu sind also auch Informations- und Entscheidungskosten sowie Kosten des sofortigen Abschlusses zu zählen.

 

"U"
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Underlying

siehe Basiswert

 

"V"
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Valuta

Termin, zu dem ein Optionsgeschäft wertstellungsmässig abgewickelt wird.

Vega

Masseinheit für die Veränderung des Optionsscheinpreises bei einer Verringerung der Volatilität.

Verfall

Datum, an dem der Optionsschein verfällt. Falls der Optionsschein einen inneren Wert aufweist, muss das Optionsrecht spätestens bis zu diesem Termin ausgeübt werden, ansonsten verfällt der Optionsschein wertlos.

Volatilität

In Prozent ausgedrücktes, auf ein Jahr umgerechnetes statistisches Mass für die Preisschwankungen des Basiswertes. Je stärker die Preisausschläge, umso höher die Volatilität. Verringert sich die Volatilität für einen Basiswert, so verringert sich der Preis des Optionsscheines selbst dann, wenn sich der Preis des Basiswertes nicht verändert.

Vorbörse

Wertpapierhandel vor der offiziellen Börseneröffnung. Die Tendenz der Vorbörse lässt darauf schliessen, wie sich das Hauptgeschäft entwickeln wird.

 

"W"
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Wachstumswerte

Aktien von Unternehmen, die besonders hohe Zukunftsaussichten haben, was das Umsatz- und Gewinnwachstum angeht. Wachstumswerte werden zum Beispiel im SMI small cap oder an der NASDAQ gehandelt.

Warrant

siehe Optionsschein

Wechselkurs (am Beispiel Dollar/SFR)

Das Austauschverhältnis der US-amerikanischen gegenüber dem schweizer Franken. In der Schweiz ist die Preisnotierung der Wechselkurse üblich, d.h. es wird der SFR-Betrag angegeben, für den ein Dollar erhältlich ist. Der Dollar ist die bedeutendste Währung der Welt, da der grösste Teil des Welthandels und -kapitalverkehrs in Dollar abgewickelt wird.

Währungsrisiko

Risiko einer Anlage, das durch mögliche Wechselkursveränderungen verursacht wird.

Wertpapiere

Zu Wertpapieren (auch Effekten genannt) gehören in erster Linie Aktien, Renten und Fonds, aber auch Optionsscheine.

 

"X"
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Xetra

Xetra ("Exchange Electronic Trading") ist das neue elektronische Handelssystem der Deutsche Börse AG. Am 28. November 1997 wurde das IBIS-Aktiensystem durch Xetra abgelöst. Mit der Einführung dieser neuen Handelsplattform verfolgt die Deutsche Börse drei Ziele:

(1) Marktqualität entscheidend zu verbessern

(2) ihre Marktführerschaft im EURO-Geschäft mit unterschiedlichen Dienstleistungen zu möglichst niedrigen Transaktionskosten weiter auszubauen

(3) die im europäischen Wettbewerb führende Handelsplattform zu schaffen

Der Übergang zum elektronischen Handelssystem Xetra ist mit der Einführung eines neuen Marktmodells verknüpft, das für Aktien, Rentenwerte und Optionsscheine ausgelegt ist und die Liquidität in einem zentralen Markt bündeln soll. Das Xetra-Marktmodell wurde mit Marktteilnehmern erarbeitet und umfasst im wesentlichen Regeln für die Preisermittlung, für die Priorisierung von Orders und für die Bereitstellung von Informationen für die Marktteilnehmer.

 

"Z"
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Zeitwert

Betrag, um den der aktuelle Optionsscheinpreis den inneren Wert des Optionsscheines übersteigt. Je höher die Volatilität für den Basiswert ist, desto höher ist bei gleicher Restlaufzeit der Zeitwert für den Optionsschein. Der Käufer des Optionsscheines ist bereit, mehr als den inneren Wert zu bezahlen, da er die Wahrscheinlichkeit sieht, dass der Optionsschein bis zum Verfall einen (noch höheren) inneren Wert aufbauen wird.

Zerobonds

Schuldverschreibung, bei der bis zu ihrer Fälligkeit keine Zinszahlung erfolgt. Die Zinsen werden in den Rückzahlungskurs eingerechnet.

Zins

Der Zins ist der Preis für die Überlassung von Geldmitteln auf eine bestimmte Zeit. Die Zinsen bilden sich überwiegend aufgrund des Angebots und der Nachfrage nach dem jeweiligen finanziellen Aktivum auf freien Märkten, teilweise werden sie aber auch von der Notenbank administrativ festgelegt (wie zum Beispiel der Diskont- oder Lombardsatz).

Zyklische Aktien

Zyklische Aktien schwanken im Verlauf eines Konjunkturverlaufs überproportional.

 

Hinweis: Die in dieser Zusammenstellung verwendeten Bezeichnungen sind in den meisten Fällen eingetragene Warenzeichen und unterliegen als solche den gesetzlichen Bestimmungen.


 
 
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